Start · Bilder · Ausstellungen · Illustrationen · Musik · Leben · FSNTinte · Kontakt

Andrea Dubiel

An einem sonnigen Siebenschläfer des Jahres 1967 erblickte ich das Licht dieser Welt. Die ersten 16 Jahre meines Lebens verbrachte ich in einem Ort am Rande des Harzes. 1974-84 ging ich dort zur Schule. Danach absolvierte ich ein Jahr im Naemi-Wilke-Stift in Guben, welches der Vorbereitung auf die Ausbildung (1985-88) zur Kinderkrankenschwester in Ludwigslust & Schwerin diente.

MALEREI

Solange ich zurückdenken kann, fasziniert mich die Malerei, als meine Eltern mir im Alter von 14 Jahren eine Staffelei schenkten, war das das Zeichen für mich, daß es meine Passion ist und mein Mittel, mich auszudrücken. Ich experimentierte vor allem mit verschiedensten Farben und Drucktechniken und zeichnete darein unterschiedliche Geschichten, Gesichter und Fabelwesen.

In Ludwigslust, während meiner Ausbildung zur Kinderkrankenschwester fand ich einige kunstinteressierte Menschen und ungefähr 1987 entdeckten wir einen großen Vorrat an Faserschreibernachfülltinte der Firma Barock, deren Sitz in Dresden ist. Es waren wunderbare, strahlende Farben, die ich teilweise noch heute benutze, nur leider werden diese Farben seit der Wiedervereinigung nicht mehr produziert.

Ich nahm diese Tinte, kippte sie auf eine Glasplatte und legte Papier darauf. Die „Flecken“ ließ ich trocken werden. Dann begab ich mich an meinen Schreibtisch, setzte die Kopfhörer auf und zeichnete mit Feder und Tinte die verschiedensten Linien in die Flecken. Ich war sozusagen in einer anderen Welt, durch die Musik, die immer Queen war und ist. Diese Musik inspiriert mich, da sie wie eine große Oper und durch die verschiedensten Stereo-Effekte, die erst durch die Kopfhörer klar hörbar werden, sehr plastisch und bildhaft ist.

Die beschriebene Technik mit Glasplatte und Tinte wende ich immer noch an, allerdings habe ich sie ein bißchen umgewandelt und füge zu den (Tinten)Flecken Muster und Flächen mit Tempera oder Acryl dazu. Außerdem male ich um die meisten Bilder einen Rahmen, aus dem manche Figuren scheinbar heraussteigen wollen und andere darin bleiben.

Ich liebe Ornamente und Muster und verziere diese Rahmen damit. Meine Bilder regen zum Lächeln und Phantasieren an. Jeder kann seine eigene Geschichte darin entdecken. Er wird inspiriert zum Träumen und Ideen-Finden. Mein Traum ist es, eines Tages ein Glasfenster in einem öffentlichen Gebäude gestalten zu dürfen.

MUSIK

Als Kind wollte ich, neben der Malerei, gern immer Schlagersängerin werden. Ich sang schon damals im Schulchor und hatte ab und zu kleine Auftritte in Kirchen, wo ich z. B. Choräle oder Gospel vorsang.

In Guben nahm ich 1988-91 Saxophonunterricht und in Cottbus am Konservatorium klassischen Gesangsunterricht. Während der Zeit spielte ich bei der Kirchenband „song-vision“ Saxophon und war dort Frontsängerin. 1992 zog ich nach Berlin und absolvierte eine Gesangsausbildung im Fach „Unterhaltung“.

Mit der Gesangslehrerin und zwei ihrer Schülerinnen gründeten wir ein a capella Frauenquartett „Femme Vocal“. Wir sangen Klassik, Pop, Soul, Couplets und Swing.

Mit dem Gitarristen Lothar Rosengarten bildeten wir das Duo „Mama & Lothar“. Wir spielten hauptsächlich Blues und Soul und Swing.

Mit Martin Schubach, der Kantor ist und Klavier spielt, waren wir „1000 Summers“. Unser Repertoire umfaßte Blues, Soul, Pop und Jazz.

Thilo Schulze, der ein Soundtüftler am PC ist, schrieb Lieder, zu denen ich sang und wir nennen uns „iSi“.

2007-10 sang ich in einem Chor, der sich „tonraumfünf10“ nennt im Alt und später Tenor mit. Dort wird Klassik, Pop et cetera gesungen.

Mit Roland Schwarz, der Klavier spielt und Songs, vor allem Balladen komponiert, musizierte ich von 2007-2013 zusammen.

Im August 2014 habe ich das Vocalensemble A cappellas gegründet, dort singen wir unter der Leitung von Donghak Seo Werke allerlei Epochen

Ich würde sehr gern Backround singen, ich liebe mehrstimmige Satzgesänge im Hintergrund. Also bitte: Wer eine Sängerin mit einer sehr alten Stimme sucht, dann bin ich es!

!We will rock you!

„Siehe eine Sanduhr, da läßt sich nichts rütteln und schütteln, man muß geduldig abwarten, Körnlein um Körnlein.“
Christian Morgenstern